Jahn Hiesfeld – WSV (64km, 6:5)

Immer diese Ausreden! “Bin in Hamburg!” “Klausuren!” “Zu kalt!” “Müde!”. Also musste die Entenmama ohne ihre Küken im Schlepptau alleine ins wunderschöne Dinslaken aufbrechen, um dem Ausscheiden aus dem Pokal beizuwohnen. Bei bestem Nieselregen und 5° mit Gegenwind ging es in Richtung Vohwinkel, von da aus in das zur Zeit von König Friedhelm regierte Velbert.

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Anders also sonst probierte ich den sogenannten Panorama-Weg aus. Das hatte zwei Vorteile: Man kann die verbotene Stadt umfahren und außerdem ein Panorama genießen. Das Panorama habe ich leider vergeblich gesucht, der Weg erinnert von der Architektur und dem Ausblick eher an eine Grenzanlage in Nordkorea. Wegen des schönen Wetters und der frühen Uhrzeit war aber nix los, so dass konstant 30+ gefahren werden konnte.

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Der landschaftlich schönste Teil folgte dann vor Mülheim, wo es rennradfreundlich alsphaltiert durch ein längeres Waldstück ging. Da traditionell die Höhenmeter ab Velbert abgearbeitet sind stand der Raserei hier auch nichts im Wege. BIS AUF DEN VERFICKTEN SCHLAGBAUM, DER OHNE VORWARNUNG HINTER EINER KURVE AUFTAUCHTE VERDAMMT NOCH MAL!!!!1111elf

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Der dreiundzwanzigste Besuch des Niederrheinstadions machte erneut Lust auf das Rückspiel in Oberhausen. Eine der wenigen echten Mannschaften mit echtem Stadion und echten Fans in dieser seltsamen Liga.

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Nach 3 Stunden und 58 Sekunden Fahrt hing das Rad auch schon am Eingangszaun! Ohne Unterhaltung und bei Regen hält man sich nicht lange auf, so dass noch Zeit für einen leckeren Tee in der benachbarten Bäckerei blieb.

Das Spiel. Jaja, das Spiel. Naja, das kann man alles in diesem Internet nachlesen und wer dabei war wird sich an den Elfmeter unseres Neuzugangs Nr. 45 erinnern, den UNTER GARANTIE auch meine Oma gehalten hätte. Im Sitzen. Mit Katze auf dem Schoß.

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Anmerkung zum Schluss: Bei einigen Fans frage ich mich wirklich, was die sich vor dem Spiel einwerfen. Entweder ist die Mischung von Samstag Nacht noch im Blut oder ihr verwechselt das Stadion mit einer Goaparty. Anstatt völlig dicht im Block Leute herumzuschubsen und auf den Platz zu rennen um den Hiesfeldern ihre Wolldecken abzunehmen könntet ihr mal während des Spiels das Maul aufreißen. Dann klappt es auch mit den drei Punkten.

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