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VdS 1920 Nievenheim – WSV (0:2, 35km)

Nievenheim, wo die Wolken noch aus den Fabriken kommen.

Pünktlich mit Beginn der Winterzeit einen 35km Katzensprung zum Rhein. Es sollte eine unvergessliche Tour werden. Der  Godfather of Radfahren, musste leider in Vohwinkel aufgeben. Die Luft war bei ihm nach all den Radtouren einfach raus. Schade und ärgerlich. So ging es nur zu Zweit weiter. In gutem Tempo durch die Herbstlandschaft immer anne Zwo-Achtundzwanzig entlang.
Fix war man in Haan, welches über Kurve-Kneipe-Kirche verfügt, und somit alle Grund-Vorraussetzungen für ein Oberliga-Team erfüllt. Freuen wir uns drauf!  Hilden, das wir als nächstes durchfuhren, hingegen hat nicht nur eine Mannschaft in der Liga, nein hier übt man sich auch in weiteren Großereignissen, die man auch Zeitgleich bewältigt. Das (Zw)Itter-Fest (in der Innenstadt!) und die Kaninchen Ausstellung lockt. Der Wahnsinn!

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Mit der Strecke aber auch mit der Laune ging es Bergab, klar man näherte sich der Landeshauptstadt  am Rhein, da gegenüber von Neuss, ihr wisst schon.
Geschickt wurde die Heimat der „gegen Wuppertal ist kein Derby, wir tauchen aber von Bösinhoven bis Büderich auf“ Gesellen links liegen gelassen. In Benrath kam es dann zur Premiere für die Wadenkrämpfler. Zum ersten Male wurde ein Teil der Strecke nicht per Rad, sondern per Schiff, -pardon Fähre zurückgelegt. Der Fährer an sich legt großen Wert darauf, das sein Boot kein Schiff ist, sondern eine Fähre. Ja, ja hier kannst du noch was lernen.
Fährer gehen übrigens auch nicht schiffen!

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Nachdem das rettende Ufer erreicht wurde, war es nur noch ein kurzes Stück bis die Schießbude Nievenheim
erreicht wurde. Zum Spiel sei nur so viel gesagt, die dörfliche Presse erwartete ein Fussballfest oder Randale. Alle Erwartungen wurden zum Glück nicht erfüllt. 2:0 Pflichtsieg nicht mehr, nicht weniger.

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Zurück ging es per Auto, vom nach gereisten Godfather, die Räder wurden sicher von Fanprojekt Zurückgeführt. Danke dafür.

Ein schöner Tag an dem ich lernte das es in Deutschland gewaltbereite Hooligans gibt. Ich dachte ein Hooligan wäre immer Gewaltbereit, sonst wäre er ja kein Hooligan. Naja so eine Dopplung kommt auf jeden Fall gut in den Medien.

Die radfahrenden Radfahrer

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Turu Düsseldorf – WSV (30km, 1:0)

Ein Spiel in Düsseldorf ist immer etwas Besonderes, auch wenn es “nur” gegen die Turu geht, bei der drei ehemalige Spieler des WSV auf dem Platz standen (Markus Wolf, Marco Nikolic und Miguel Lopez Torres). Im Paul Janes Stadion erwartete uns also ein gut gefüllter Block mit sehr vielen aktiven, die über 90 Minuten “Stadt und Sportverein” unterstützten. Die Aufkleberschlacht vom Flinger Broich ging leider trotzdem 1:0 verloren. Unser ehemaliger Mittelfeldspieler Frank Zilles konnte mit seinem Team zufrieden sein.

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Die Reise war das zweite Auswärtsspiel in Folge und führte uns fast über die selbe Strecke wie in der Woche zuvor. Zur Kerngruppe stieß ein CMler hinzu, womit die beiden großen Fahrrad-Szenen des Tals vereint zur totalen Vernichtung der Landeshauptstadt ins Feld zogen. Derartiges mussten unsere Freunde von der Rennleitung wohl erwartet haben, betrachtet man das Aufgebot an Mensch und Material.

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Auf dem Platz präsentierte sich eine Mannschaft, bei der man zumindest den Willen zum Sieg erkennen konnte. Die Enttäuschung auf den Gesichtern nach dem Spiel zeigte, dass spielerisch noch kein Mittel dafür gefunden werden konnte. Eine Steigerung gegenüber den letzten beiden Auftritten war aber deutlich erkennbar.

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Sportfreunde Baumberg – WSV (30km, 3:1)

Wegen so ein paar Spinnern wurde das Spiel in Baumberg erst abgesagt und dann in unser Stadion am Zoo verlegt. Wir lassen uns aber nicht verarschen und um eine schöne Auswärtsfahrt bringen! Also machten wir uns gegen 11.30 auf den Weg zum MEGA-Stadion in Baumberg, um von dort aus unser Auswärtsspiel am Zoo zu besuchen.

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Zeitgleich mit unserer Ankunft am Stadion Sportplatz in Baumberg verließen die Spieler die Anlage, um mit ihren PKWs nach Wuppertal zu reisen. Die Jungs sind offenbar Fans dieses Spitzensports, für den unsere Schwebebahn verschandelt wurde.

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Nach einem kurzen Aufenthalt (so schön ist es da wirklich nicht, ihr habt nix verpasst) setzten wir uns in Richtung WUPPERTAL in Bewegung. Die Strecke führte uns erst durch diverse Feld- und Waldgebiete, später über die 228. Es pfoff ein gewaltiger Rückenwind, so dass wir in stabilen 90 Minuten die Reise von Baumberg nach Wuppertal bewältigen konnten. Das lange Bergauf-Stück von Hilden nach Haan machte so richtig Laune und Madame peitschte mit knapp 30km/h vor. Hätte sich die Mannschaft mal ein Beispiel genommen und den Arsch aufgerissen (mehr sag ich nicht zum Spiel).

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